THW IM KREIS BIBERACH ERHÄLT ZUSÄTZLICHE GELDER – PERSONELLE STÄRKUNG DER THW-GESCHÄFTSSTELLE BIBERACH

Veröffentlicht am 01.03.2016 in Bundespolitik
 

Die THW Ortsverbände Biberach und Riedlingen profitieren erheblich von den zusätzlichen acht Millionen Euro Selbstbewirtschaftungsmitteln, die der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im November 2015 auf Initiative der SPD-Fraktion zur Verfügung gestellt hat. Das gibt der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster bekannt.

„Gut 12.500 für Biberach und 11.000 Euro mehr in Riedlingen kommen den Helferinnen und Helfern im laufenden Jahr zugute, um ihrer wichtigen Arbeit im Zivil- und Katastrophenschutz nachzugehen“, so Gerster: „Das ist eine deutliche Steigerung“. Die Erhöhung der so genannten SB-Mittel wurde im Bundeshaushalt auch für die Jahre 2017 und 2018 verankert.

„Das Geld wird dringend benötigt, zumal auch das THW und seine Liegenschaften mit steigenden Energie-, Versorgungs- und Entsorgungskosten zu kämpfen haben“, betont Gerster.

Über die genaue Schwerpunktsetzung bei der Mittelverwendung kann jeder Ortsverband weitgehend selbst entscheiden. So finanzieren die deutschlandweit 668 THW-Ortsverbände damit nicht nur Betrieb, Wartung und Ausstattung ihrer Liegenschaften und Fahrzeuge sondern z. B. auch die Ausbildung der insgesamt rund 83.000 Helferinnen und Helfer.

Darüber hinaus bekommt die Biberacher THW-Geschäftsstelle zwei zusätzliche hauptamtliche Kräfte. „Damit wollen wir die Ehrenamtlichen von zeitaufwändigen Zusatzaufgaben entlasten“, ergänzt SPD-Landtagskandidat Stefan Gretzinger. Vor allem die lästigen Geräteprüfungen sollen in Zukunft von Hauptamtlichen übernommen werden.