Biberach erweitert das Angebot für Menschen, die obdachlos werden

Veröffentlicht am 31.08.2017 in Presse im Wahlkreis
 

Seit 2015 weist die SPD-Fraktion immer wieder darauf hin, dass Biberach mehr bezahlbaren Wohnraum auch für Menschen in schwierigen Lebenslagen benötigt. Und der jüngste Bericht von Wohnungslosenhilfe und Ordnungsamt zeigt wieder, dass die Zahl von Menschen, die unfreiwillig in Obdachlosigkeit geraten, beständig steigt.

Zu einem gewissen Anteil ist die Zunahme auf Zuwanderung sowohl von Asylbewerbern als auch aus EU-Staaten zurückzuführen. Aber auch Menschen, die schon länger in Biberach wohnen, können durch schwierige Lebenssituationen obdachlos werden.

Wir begrüßen, dass die Stadt sowohl mit dem Ordnungsamt als auch mit dem Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft in Zusammenarbeit mit der Wohnungslosenhilfe aktiv wird und in Ringschnait eine Einrichtung für Menschen, die obdachlos werden, schafft. Besonders ist hervorzuheben, dass diese Einrichtung im Schwerpunkt allein stehende oder allein erziehende Frauen und Familien aufnehmen soll. Das zeigt sensiblen Umgang mit zumindest teilweise außergewöhnlich schutzbedürftigen Klienten.

Ringschnait ist hinsichtlich der Erreichbarkeit von Behörden und Unterstützungsmöglichkeiten zwar etwas abgelegen. Dies wird durch die Einrichtung eines Büros der Wohnungslosenhilfe im Haus aber wieder abgemildert.

Für die Zukunft dürfen wir im Bemühen um sozialen Wohnungsbau gerade in Verbindung mit Neubaugebieten nicht nachlassen. Langfristig muss es unser Ziel sein, Obdachlosigkeit abzubauen.