Gretzinger empört über grüne Bildungs-Unwahrheit

Veröffentlicht am 15.02.2016 in Landespolitik
 

SPD-Landtagskandidat Stefan Gretzinger zeigt sich empört über eine Aussage des grünen Landtagskandidaten im Wahlkreis Biberach. Der grüne Kandidat behauptete im Internet, es gebe im Bildungshaushalt die „Auflage durch den Finanzminister […] Geld einzusparen“. Gretzinger wundert sich, wie der grüne Kandidat das begründen wolle. In den vergangenen fünf Jahren wurde der Bildungsetat unter Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) um 1,4 Milliarden Euro aufgewertet. Das bedeutet ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zu 2011. „Wer das als 'Sparauflage' bezeichnet, dem empfehle ich den Gang zum Mathe-Lehrer seines Vertrauens“, kommentiert der Sozialdemokrat Gretzinger. 

Der 22-jährige Gretzinger frage sich, ob der grüne Kandidat sich inhaltlich nicht auskenne oder bewusst die Unwahrheit sage. „Von der CDU-Opposition bin ich es ja gewohnt, dass sie im Wahlkampf gerne mal Fakten verdreht: Wenn sie zum Beispiel den Slogan plakatieren, dass die Polizei 'wieder' gestärkt werden solle – obwohl CDU-geführte Regierungen von 1996 bis 2011 rund ein Viertel der Polizeistellen gekürzt haben. Für die CDU wird das schon fast typisch, bei den Grünen im Wahlkreis erscheint mir das neu“, führt der SPD-Landtagskandidat weiter aus.

„Wer hat denn in der Regierung Druck gemacht, dass keine 11.600 Lehrerstellen abgebaut werden? Die SPD mit Nils Schmid an der Spitze, nicht die Grünen!“, ergänzt Gretzinger. Bei den 11.600 Lehrerstellen handelte es sich um eine Kalkulation auf Grundlage der rückläufigen Schülerzahlen des Landesrechnungshofes.

„Wer noch mehr Investitionen in das Bildungssystem will, muss am 13. März SPD wählen. Als Abgeordneter für unseren Wahlkreis werde ich mich auch persönlich im Landtag dafür stark machen“, führt Gretzinger weiter aus. „Ich hoffe, die Grünen finden im Wahlkampf wieder zurück zur Wahrheit. Glaubwürdigkeit ist das wichtigste Kapital in der Politik. Wer es leichtfertig verspielt, handelt fahrlässig.“, so Gretzinger abschließend.