Gute Nachrichten für das THW-Biberach Serverraum der THW-Geschäftsstelle wird hergerichtet

Veröffentlicht am 22.01.2015 in Service
 

Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster hat in Berlin durchgesetzt, dass das Technische Hilfswerk (THW) in seiner Heimatstadt vom 2015 startenden Bau- und Sanierungsprogramms des Bundes profitiert. „Biberach steht in der jetzt beschlossenen Prioritätenliste des THW. Die Herrichtung des Serverraums der örtlichen Geschäftsstelle dürfte somit schon bald angegangen werden können“, so Gerster, der THW-Geschäftsführer Friedrich Walz vor Ort umgehend persönlich über die gute Nachricht informierte.

„Diese Maßnahme war vor dem Hintergrund der Konsolidierung unserer bundeseigenen EDV-Netze dringend notwendig“, erläutert der 43-jährige SPD-Parlamentarier: „Wer sich ehrenamtlich so engagiert wie die Helferinnen und Helfer des THW hat meines Erachtens auch Anspruch auf gute Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch eine moderne Infrastruktur.“

Möglich wird die Baumaßnahme durch ein Sonderbauprogramm für das THW, das der Haushaltsausschuss des Bundestages im November beschlossen hat. „Unser Ziel ist, zahlreiche der vielerorts maroden THW-Liegenschaften zu sanieren bzw. neu zu bauen“, so Gerster (SPD), der im Haushaltsausschuss für das THW zuständig ist. „In einer ersten Tranche verwirklichen wir bundesweit über 170 kleinere und größere Bau- und Sanierungsvorhaben, auf die die Ehrenamtlichen vor Ort zum Teil schon seit Jahren drängen.“

Erst kurz vor Weihnachten hatte das THW in Riedlingen den Bescheid erhalten, dass auch der dringend erwartete Neubau der KfZ-Halle und der Mannschaftsunterkünfte Wirklichkeit werden.

Gerster erinnerte auch daran, dass es auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion bereits 2014 gelungen sei, zusätzliche zehn Millionen Euro für das THW mobilisieren.

Hintergrund:

Konkret wurde das Bau- und Sanierungsprogramm im Zuge der so genannten Bereinigungssitzung des Bundeshaushalts 2015 auf den Weg gebracht. Dort wurde beschlossen, die THW-Mittel für die Anmietung von Unterkünfte und Funktionsbauten für 2015 um 4 Mio. Euro aufzustocken und damit umfangreiche Investitionen in Neubau- und Sanierungsmaßnahmen anzustoßen. Bis 2018 werden zudem so genannte Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von insgesamt 23 Mio. Euro ausgebracht, die über das laufende Haushaltsjahr hinaus Mittel für das Gesamtprogramm binden.