MdB Martin Gerster auf SPD-Marktständen

Veröffentlicht am 04.09.2013 in Allgemein
 

IBERACH - Am Samstag, 14. September, und am Mittwoch, 18. September, unterstützt der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete den Marktstand der Sozialdemokraten auf dem Marktplatz. Am Samstag möchten die Sozialdemokraten unter dem Motto „Gerechte Steuern, kontrollierte Märkte“ über ihre Steuerreformen aufklären. „Für 95 Prozent der Bevölkerung wird sich nichts ändern. Lediglich für die fünf einkommensstärksten Prozent wird sich etwas ändern“, so Finanzexperte Martin Gerster

„Selbstverständlich wird es mit uns und Peer Steinbrück als Bundeskanzler keine Substanzbesteuerung der Wirtschaft geben“, stellt Biberachs SPD- Ortsvereinsvorsitzender Werner Drews klar. Ein Skandal sei es, so MdB Gerster, dass in Deutschland jeder Handwerksmeister höhere Steuersätze zahle als große Konzerne wie Google. Nachdem diese Milliardenunternehmen in Deutschland ihr Geld verdient haben, suchen sie sich dann eine Steueroase irgendwo in Europa. „Würden uns diese 160 Milliarden Euro nicht jedes Jahr verloren gehen, könnten wir auf alle Steuererhöhungen verzichten und sogar die Belastungen der Deutschen senken“, stimmt Finanzexperte Gerster mit Sigmar Gabriel überein. Als Berichterstatter der SPD-Fraktion zur Steuergerechtigkeit macht sich Gerster auch im Bundestag für dieses Thema stark.
Am Mittwoch stellen die Sozialdemokraten dann gemeinsam mit MdB Gerster ihr Rentenkonzept vor. Mit „Sicherheit im Alter“, haben sie den Marktstand umschrieben. Wer 45 Versicherungsjahre hat, der soll aus Sicht der Sozialdemokraten auch mit 63 Jahren volle bekommen. „So wie der Handwerker,der gesundheitlich einfach nicht mehr kann. Oder die Krankenschwester, die ein Leben lang hart gearbeitet hat. Mit unserer Solidarrente sind viele nicht mehr auf Grundsicherung angewiesen. Wir können nur erfolgreich bleiben, wenn es gerecht zugeht. Das gilt auch düe die Rente“, zitiert Martin Gerster dem sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück.