SPD Biberach fordert Grundsatzdebatte

Veröffentlicht am 02.12.2017 in Pressemitteilungen
 

Biberach- Bei der letzten Vorstandssitzung des Biberacher SPD-Ortsvereins, ging es rund um die aktuellen Lärm-Belästigungs-Vorwürfe des Poco Loco. Nun fordern die Sozialdemokraten eine Grundsatzdebatte, um bei dem Thema "Ausgehmöglichkeiten in Biberach“ endlich voran zu kommen.

 

Auf Einladung des Vorsitzenden Simon Özkeles nahm der Betreiber des Poco Loco, Alex Ristic, bei der Sitzung teil, um über die ganzen Vorwürfe an seine Gastronomie zu berichten. Ristic berichtete ausführlich über die Beschwerden der Anwohner über die angebliche Lärmbelästigung, die Reaktionen der Stadtverwaltung sowie der Umsetzung von eigenen Maßnahmen, um ein Entgegenkommen zu erreichen.

 

Bei einer intensiven Debatte sind sich die Genossen unterm Strich einig: dieser Vorfall sollte nun dazu führen, dass die Stadt Biberach eine grundsätzliche Debatte braucht, in welchen Umfang Ausgehmöglichkeiten gewollt sind.

 

Über einen langen Zeitraum wird schon darüber gesprochen, dass wir mehr Ausgehmöglichkeiten brauchen. Wenn es dann dazu kommt, werden attraktive Ausgehmöglichkeiten wiederrum soweit in ihrer Arbeit eingeschränkt, dass die Attraktivität darunter leidet. Folge: es wird ausgewichen in größere Städte mit einem höheren und besseren Angebot wie zum Beispiel Ulm oder Ravensburg. Wir sollten nun endlich mal klären, was wir bei diesem Thema wollen: eine attraktive Stadt mit oder ohne einem gesunden Nachtleben. Diese Frage ist gerade für die jungen Menschen von hoher Bedeutung.“ So der Vorsitzende Özkeles.

 

Neben der Sicherheitsfrage ist es für die Genossen auch eine wirtschaftliche Abwägung: ist es sinnvoll, das Geld in Ausgehmöglichkeiten anderer Städte auszugeben, wenn bei einem gutem Angebot in Biberach die Wirtschaft vor Ort noch mehr gestärkt werden könnte.

 

Der SPD-Ortsverein fordert daher alle Beteiligten dazu auf, sich dieser Grundsatzdebatte anzunehmen und ein Konzept vorzulegen, um bei diesem Thema zu einem Ergebnis zu kommen.

Wichtig sei aus Sicht der Genossen jedoch, alle Interessengruppen in einem breiten Dialog mitzunehmen.