01.09.2017 in Presse im Wahlkreis

Umgestaltung Wielandstraße / Ochsenhauser Hof

 

Der Bauausschuss hat über die „Umgestaltung Wielandstraße / Ochsenhauser Hof“ diskutiert und eine Planung hierfür beauftragt. Mehrheitlich wurden (ohne die Stimmen der SPD-Fraktion) strikte Vorgaben für die weitere Planung beschlossen: Es dürfen keine Parkplätze umgenutzt werden, die Straßenflächen dürfen nicht gepflastert werden und an vielen Stellen sind Hochbordsteine zum Schutz der Fußgänger vorzusehen. Unterm Strich soll also im Zuge der Umgestaltung gar nichts umgestaltet werden. Durch eine Reduktion oder eine deutliche Verlangsamung des PKW-Durchgangsverkehrs (Wielandstraße-Consulentengasse-Schrannengasse/Marktplatz), wie von der SPD-Fraktion immer wieder gefordert, hätte sich die Chance ergeben, den angesprochenen Bereich wirklich umzugestalten und seine Attraktivität zu steigern – sei es durch zusätzliche Außengastronomie, durch mehr Grün im öffentlichen Raum oder durch eine Minderung der Verkehrsbelastung.

 

31.08.2017 in Presse im Wahlkreis

Für Familien wichtig: Hort, VG und FNB

 

Eltern von Grundschulkindern kennen diese Kürzel für Betreuungsformen zwischen Morgen- und Nachmittagsunterricht: FNB, die „Flexible Nachmittagsbetreuung“, ist zur „Verlässlichen Grundschule“ (VG) zubuchbar – beides Freiwilligkeitsleistungen mit Investitionsaufwand. Die SPD-Fraktion hält dieses Angebot für optimal, zeitgemäß und eine gute Alternative zum Hort, der einiges mehr kostet. Das Phänomen der Schlüsselkinder, die nach der Schule z. B. wegen berufstätiger Eltern ohne Betreuung sind, gehört damit hoffentlich der Vergangenheit an.

 

31.08.2017 in Presse im Wahlkreis

Eine vorbildliche Mitbürgerin

 

Eine vorbildliche Mitbürgerin

Es gibt sie doch noch: die Vorbilder für andere. Zum Beispiel die einzelnen Menschen, die unerschrocken Zivilcourage zeigen, die mutig im Kleinen etwas tun – zum Wohle aller –, wenn andere zögern oder denken: Das geht mich doch nichts an.

Also: Unser Respekt gilt jener ungenannten Dame, die jüngst an einer Tankstelle einem Menschen mit beschränktem Verantwortungshorizont den Zündschlüssel seines laufenden Motors abzog. Eine ziemlich dreiste Tat war das, gewiss; aber bräuchte es in unserer Stadt nicht viel mehr solcher „dreister“ Mitbürger? Die also dem Zigarettenwegwerfer nachrufen: Sie haben etwas verloren! Die den Bürgersteigparker ermahnen: Mein Kinderwagen ist fast so breit wie Ihr SUV. Anlässlich der Stadtreinigungsdebatte haben wir gesagt: Der meiste Dreck in der Stadt entsteht durch Gedankenlosigkeit.

 

31.08.2017 in Presse im Wahlkreis

Gleiches Recht für Alle?

 

Unlängst wurde am Braunendahlsteig, Eggelspachsteig und Grätersteig die Beschilderung „Verbot für Fahrzeuge aller Art - Anlieger frei“ von städtischen Mitarbeitern entfernt. Als Begründung hierfür verweist das Ordnungsamt auf eine Verkehrszählung aus dem Jahr 2016 (als die Beschilderung noch stand!), die sehr geringe Verkehrsmengen in diesen drei engen Steigen feststellte. Nun wurden also Schilder entfernt, der Verkehr nahm zu und Anwohner sind verärgert. Wir als SPD-Fraktion verstehen den Sinn solcher Maßnahmen auch nicht. Es gibt in Biberach viele Straßen, die deutlich breiter sind und ihr „Anlieger frei“ behalten dürfen. Wo ist hier die Gleichbehandlung?

 

31.08.2017 in Presse im Wahlkreis

Würdigung der Arbeit in den Kindertageseinrichtungen

 

Mit der Kindergartenbedarfsplanung wurden auch zwei Maßnahmen neu aufgenommen, die zur weiteren Qualitätssteigerung der Kindertageseinrichtungen beitragen und das Engagement des pädagogischen wie des hauswirtschaftlichen Fachpersonals würdigen. Für die SPD- Fraktion war es selbstverständlich, diesen Anträgen voll umfänglich und gerne zuzustimmen. Zu begrüßen ist auch, dass bei den Stellenanteilen für die hauswirtschaftlichen Kräfte die Einrichtungsgröße berücksichtigt wird. Die städtischen Mehraufwendungen im Betreuungsbereich lassen sich nicht vermeiden, da sich das Bild und die Anforderungen vom Kindergarten hin zur pädagogischen Kindertageseinrichtung immens gewandelt haben. Um die gesetzlichen Vorgaben bei der Essensausgabe zu erfüllen, ist hauswirtschaftliches Fachwissen gefragt.