17.11.2015 in Ortsverein

Marktstand der Biberacher SPD zum Thema Flüchtlinge

 

Wir haben die Marktbesucher gefragt wo sie Risiken, Herausforderungen und Chancen bei der aktuelle Flüchtlingsdisskusion sehen.

Ein wichtiges Anliegen war uns auch die Standbesucher über die aktuelle Situation zu informieren und aufzuklären welche Unterstützung Flüchtlinge tatsächlich bekommen.

 

16.06.2015 in Ortsverein

Nominierungsversammlung SPD-Kreisverband Biberach wählt Stefan Gretzinger zum Landtagskandidaten

 

Der 22-jährige Lehramtsstudent Stefan Gretzinger aus dem Warthausener Teilort Oberhöfen ist jetzt vom SPD-Kreisverband zum Erstkandidaten für die Landtagswahl im Wahlkreis 66 Biberach gewählt worden. Bei der Nominierungsversammlung bekam er 27 Stimmen der SPD-Mitglieder, die andere Bewerberin, die 44-jährige Gastronomiefachfrau Bettina Weinrich aus dem Eberhardzeller Teilort Oberessendorf, erhielt 13 Stimmen bei einer Enthaltung. Ersatzkandidatin ist die 40-jährige Dolmetscherin Ana Isabel Runge aus Biberach. Sie wurde mit 26 Ja-Stimmen bei fünf Nein-Stimmen gewählt, acht Mitglieder enthielten sich.

Das anhängende Bild zeigt von links den Biberacher SPD-Kreisvorsitzenden Martin Gerster MdB, Stefan Gretzinger und dessen Ersatzkandidatin Ana Isabel Runge.

 

17.04.2015 in Ortsverein

SPD-Ortsvereinsvorstand Biberach Frauen sind jetzt in der Mehrzahl

 

UMMENDORF (zel) – Der SPD-Ortsverein Biberach hat sich bei seiner Jahreshauptversammlung im Ummendorfer Gasthof Gaum unter anderem mit der Flüchtlingshilfe im Landkreis und der Situation in Griechenland befasst. Außerdem wurden teilweise Vorstandsnachwahlen vorgenommen.

Jeweils ohne Gegenstimmen wählten die Mitglieder die Hotelfachfrau Bettina Weinrich aus Oberessendorf zur stellvertretenden SPD- Ortsvereinsvorsitzenden und die Lehrerin Elise Allgaier aus Biberach zur Beisitzerin sowie den ehemaligen Biberacher Stadtrat Anton Nuding zum Kassenprüfer. Der Vorstand besteht nunmehr aus sechs Frauen und fünf Männern. 

 

01.10.2014 in Ortsverein

Thema „Autofreier Marktplatz“ ist ein Renner

 

BIBERACH - 229 Wochenmarktbesucher haben beim jüngsten Infostand des SPD-Ortsvereins Biberach abgestimmt zum Thema „Autofreier Marktplatz“. 152 sagten ja zum autofreien Marktplatz, 10 ja nur an Markttagen und 67 waren dagegen.

„Im Gespräch mit Biberacher Händlern und Marktbeschickern zeichnet sich eine komplett andere Meinung ab“, erläuterte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Werner Drews. „Hier kam ein klares Nein.“ Für sie seien die Parkmöglichkeiten auf dem Marktplatz wichtig. Die Stellplätze hätten eine hohe Frequenz durch Kunden, die noch schnell etwas erledigen müssten und dafür nicht extra in die Tiefgaragen fahren wollten.

„Viele Besucher fanden es sehr positiv, dass ihre Meinung gefragt war“, stellte Drews weiter fest. Teilweise waren Besucher extra wegen dieser Möglichkeit in die Stadt gekommen, um mitzustimmen.

„Der Stand war gut besucht, es gab interessante Diskussionen zwischen Befürwortern und Gegnern eines autofreien Marktplatzes“, sagte OV-Vorstandsmitglied Manuel Trautwein. Auffallend oft wurde bemängelt, dass vergangenen Freitag bei der langen Einkaufsnacht der Autoverkehr auf dem Marktplatz nicht eingeschränkt worden sei, obwohl bei den vielen Fußgängern kaum ein Durchkommen gewesen sei.

„Zusätzlich haben wir nach Ideen für den Marktplatz gefragt“, berichtete SPD-Stadtrat Lutz Keil. „Hier besteht der Wunsch nach mehr Blumen, Bäumen und mehr Sitzmöglichkeiten.“

Für die SPD sei es wichtig ein Meinungsbild zum Thema bekommen zu haben. „Das Ergebnis zeigt uns, dass hier ein Bedürfnis zur Änderung der aktuellen Situation da ist“, sagte Drews abschließend. „Wir als Biberacher SPD bleiben an dem Thema dran.“

 

13.06.2014 in Ortsverein

Trauerfeier für Hartwig Abraham Ummendorf-Versöhnungskirche

 

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.“ Jes.43,1

 

Liebe Trauergemeinde, einen Namen gemacht hatte sich Hartwig Abraham – weit über Ummendorf hinaus. Und weil zu einem Namen eine Person und ihre Geschichte gehört, so ist wohl bei jedem von Ihnen heute,seien sie ganz nah zu ihm gestanden, wie Sie,

liebe Familie Abraham, oder seien Sie auch etwas ferner zu ihm gestanden – bei Ihnen allen eine Geschichte, ein Bild, ein Gespräch gegenwärtig, und diese Geschichte, dieses Bild machen den Namen, machen die Person von Hartwig mit einem Mal ganz gegenwärtig, ja, ganz lebendig. Einen Namen hat er sich gemacht. Aber nun ganz und gar nicht in dem Sinn, wie es das AT über die Turmbauer von Babel erzählt: Lasst uns einen Turm bauen, daß wir uns einen Namen machen. Bei Hartwig war das anders: Das Bild, das von ihm bleibt, zeigt ihn ja nicht auf einer Bühne, auf der er sich bewundern läßt, nicht auf einem Podest, von dem er herabschaut, nein. Einen Namen hat er sich gemacht, weil er seinen Kindern im Baggersee das Schwimmen beigebracht hat; weil er in seiner Schule auf wunderbare Weise Chemie als ein Abenteuer des Geistes und der Phantasie gelehrt hat, weil er in seiner Nachbarschaft – ist eine solche Freundschaft überhaupt vorstellbar – mit Nachbarn ein wunderbares Buch über Pflanzen und ihre Geschichten gemacht hat. Es ist übrigens in der Stadtbücherei fast immer ausgeliehen.Seine Familie konnte lange nur ahnen, was alles er in der Archiven seiner norddeutschen Heimat ausgrub, dort, auf der Suche nach dem Geheimnis seines Namens.